+guhgle
erste kleine Schritte in einer runden Welt
ja, so kugelt und gugelt man so rum. Die circles/Kreise passen ja auch gut zum kugelgugeln.
Da fällt mir der alte Witz ein:
Kommt einer in eine Konditorei.
Sagt er: “Ich möchte Rumkugeln”
Antwortet die Verkäuferin: “Aber bitte hier nicht!”
Also kugel ich weiter rum und hab mal ein kleines Gimmick rechts eingebaut, mit meinem Profl. Das hab ich von socialstatistics und ich weiss noch nicht ob das gut ist oder nicht, vielleicht werden die Daten da nochmehr rumgesudelt.
Wichtig ist aber, daß man nicht einfach den Linktext da rechts auf der Seite kopiert, denn dann kriegt man, auch wenn man seine eigene Identität einträgt, das Profil von Boris Veldhuijzen van Zanten, der wohl durch diesen Trick auf die vielen Follower gekommen ist.
Nein, man muss sich erst dort anmelden, dann funktioniert das.
Und ich lass das mal hier stehen und probiere gleich mal den Kugellinkverkürzer aus,
WordPress 3.2.x: Usability oder Schikane?
mir gefällt die neue wordpress-Version nicht.
Früher genügte ein Klick rechts oben zum Abmelden. Jetzt muss ich schauen, daß ich den Link “Willkommen blöder User” oben erwische und dann im Dropdown auf “Abmelden” klicken. In manchen Fenstern klappt der Link überhaupt nicht, da muss man erst links in der Sidebar auf “Home” klicken bevor man sich abmelden darf.
Ist das Usability oder Schikane?
Und wenn ich einen Text markiert habe im Editor und möchte dann auszeichnen, ist die Markierung auf einem langsameren Rechner weg, bevor ich auch nur auf den B- oder I-Button klicken konnte.
Was soll das?
Und die Widgets lassen sich schon gar nicht mehr bearbeiten, nicht mehr entfernen oder bearbeiten, das ist echt nur Schrott und ärgert mich
PS: und das alles, weil die automatische Aktualisierung ohne Federlesens nicht komplett durchgelaufen war.. habe einige Zeit gebraucht, das herauszufinden
Das Recht auf freie (Nick-)Namenswahl …
fordert Christian Heller und gibt seine Meinung kund mit aplomb, auch zum Weitergeben, auf http://www.plomlompom.de/PlomWiki/plomwiki.php?title=PseudoFest
Das mach ich hier:
Posting auf Google Plus:
Ich ändere meinen Profilnamen bei Google+ jetzt von meinem Personalausweis-Namen in meinen selbstgewählten Netz-Namen um. Ich würde mich freuen, wenn sich mir viele anschließen. Ich würde mich aber auch schon freuen, wenn ihr diese Begründung weiterverbreitet.
Ich habe die Schnauze voll von der Gutsherrenart, mit der Google bestimmt, wie wir uns hier nennen dürfen oder nicht. Fleißig werden Nutzer suspendiert, weil sie es wagen, sich einen anderen Namen zu geben als einen bürgerlich klingenden. Anale Fixiertheit auf “Realnamen”, also auf die Unfälle in unseren Personalausweisen, dieses Verweisen auf staatliche Identitäts-Zertifikate, das war schon das außerordentlich Obrigkeitshörige, was mir im de-Usenet auf die Eier ging. Unsere Sozialräume im Netz sollten mehr sein als nur Erfüllungsgehilfen staatlicher Ordnung, und dasselbe gilt für die Namenswahl.
Es geht mir hierbei nichtmal um Anonymität. Wer mich kennt, weiß, dass ich Privatsphäre eh für ein Auslaufmodell halte. Google kann gern alle meine Daten haben und sich daraus zusammenkorrelieren, was es will, mir doch egal. Aber das gibt Google noch lange nicht das Recht, mir vorzuschreiben, wie ich mich nenne, mit welchem Namen ich mich Anderen vorstelle, was ich in mein Selbstbezeichnungsfeld schreibe.
Nicht nur eine Frage des Hausrechts: Welches Google+ wollen wir?
Oh, aber Google hat doch Hausrecht, ist doch ein privates Unternehmen, kann doch selber seine Spielregeln bestimmen — geh halt woandershin, wenn’s dir nicht passt? Da scheiß ich drauf. Google ist ein Infrastruktur-Riese im Netz. Google ist nahezu unumgänglicher Teil unseres digitalen Lebensraums. Um einen großen Philosophen zu zitieren: “With great power comes great responsibility.” Wenn Google uns Förmchen vorgibt, in die wir uns einpassen sollen, um Google zu nutzen — dann setzt Google einflussreiche Normen und Präzedenzfälle. Schon jetzt drängt aus meiner Sozial-Blase ein erheblicher Trek aus anderen Diensten hierher und macht das hier zu seiner neuen Agora.
So wird das “Hausrecht” von Google, also sein vermeintlich privates Recht, zum Formgeber der Netz-Öffentlichkeit — also zu einer politischen Frage, die sehr viel mehr Leute angeht als nur die Aktionäre von Google.
Google+ ist als sozialer Raum noch klein, winzig verglichen zu Facebook. Facebook ist ein quasi-staatlicher Riese im Web, setzt Normen, zensiert, suspendiert Profile, feudalisiert rum — und hat inzwischen soviel Macht, dass ihm Fehlverhalten kaum auszutreiben ist. Lass mich etwas utopisieren: Google+ [/könnte/] ein Gegen-Entwurf werden. Eine offenere Gesellschaft, deren Strukturen darauf ausgerichtet sind, die eigenen Nutzer zu empowern, statt sie der Willkür einer Chef-Etage zu unterwerfen. Das aber geht nur durch offene Strukturen, die Nutzern größte Freiheit in ihrem Umgang mit dem Dienst gewähren — das reicht von offenen APIs für das Rein und Raus von Nachrichten bis, ja, zur Freiheit, in die Eingabefelder zu schreiben, was man will, ohne Zensur oder Profil-Löschung zu fürchten.
Die Weichen für eine solche Entwicklung stellt man nicht, wenn der Dienst auf 700 Millionen User gewachsen ist, sondern ganz am Anfang. Mag sein, dass Google noch nicht die Zeit hatte, jede technische Spielerei zu implementieren, die sich die Geeks wünschen — geschenkt. Aber schon während der Eröffnungsrede rundherum Profile löschen, weil sie nicht in ein enges Raster der Erwünschtheit passen — das ist sicher kein guter Start in die Offenheit und verdient den Stinkefinger.
Bin ich vielleicht naiv in meinen ethischen Forderungen an ein Aktienunternehmen im Kapitalismus? Mag sein. Aber hey, Google hat angefangen mit den vollmundigen Versprechungen von “do no evil” und ist sichtlich bemüht, in Fragen wie z.B. China als moralische Instanz aufzutreten. Und ich glaube, dass wir im digitalen Zeitalter gerade ein großes Durcheinander und Erodieren von Ordnungen erleben, und das schließt die kapitalistisch-staatliche mit ein. Ich gebe also, zumindest in einem Teil meines Kopfes, Google den [/benefit of doubt/], mehr sein zu können als nur Geldmaschine. Aber das muss es auch beweisen, indem es sich selbst als politischer Körper öffnet und Freiheiten gibt, statt sie zu nehmen.
Eine kleine Geste
Meine lächerliche kleine Geste, dies einzufordern, besteht darin, meinen Profilnamen vom meiner Personalausweis-Bezeichnung “Christian Heller” umzuändern in den Namen, den ich als Selbstbezeichnung im Web bevorzuge: “plomlompom”. Das mag man als Solidarität mit den Usern interpretieren, die auf ihre Anonymität angewiesen sind — und wer das eine gute Geste fände, der sollte sie selber ausführen –, aber mein Beweggrund ist viel egoistischer: Ich will selbst wählen dürfen, wie ich mich in einem Dienst bezeichne.
Wenn ihr, werte Leser, es auch widerlich findet, wie Google+ die freie Namenswahl gängelt, dann schlage ich vor, dass ihr es genauso macht: Gebt statt eures Personalausweis-Namens im Profil einen erkennbaren Nickname an. Mal schauen, wie lange es dauert, bis Google+ all unsere Accounts suspendiert. [/Dann/] war es der Dienst wahrscheinlich eh nicht wert und wir können uns was Besseres suchen oder selber bauen: Yay! Aber vielleicht überrascht Google uns auch und macht die Situation auf erbauliche Weise komplizierter.
Mit freundlichen Grüßen,
plomlompom aka “Christian Heller”,
Septidi, 27. Messidor des Jahres 219P.S.: Man mag es mir als inkonsequent ankreiden, dass ich meinen bürgerlichen Namen hier abstreife, ihn aber bei Facebook lasse. Na vielleicht mach ich da zu einem späteren Zeitpunkt das Gleiche. Aber ich finde es hier viel wichtiger als bei Facebook, denn Facebook ist eh schon Nordkorea und kaum reformierbar. Bei einem so jungen Dienst wie Google+ dagegen glaube ich, dass sich durch Verhaltensdruck noch Einiges ändern lässt.
(Diesen Text gebe ich für jede Form der Weiterverteilung, der Übersetzung, des richtigen oder fehlerhaften Zitats, des politischen Ge- und Missbrauchs, des Umschreibens und Korrigierens in Analyse und Forderungen, der Verballhornung usw. usf. frei. Eine autorisierte Version, nicht löschbar durch Google, lagere ich kommentierbar unter http://www.plomlompom.de/PlomWiki/plomwiki.php?title=PseudoFest in meinem Wiki
Permanente Updates
Update-Streß
irgendwelche Webanwendungen setzen ja, solange sich HTML 5 noch nicht durchgesetzt, den ADOBE Flash Player voraus.
Das mag ja ok sein.
Aber gibt es irgendeinen Grund außer der Schlampigkeit der Programmierer, daß dieses Teil permanent aktualisiert werden muß? Daß es sich mit einem großen breiten Splash-Screen auf den Monitor pappt?
Es nervt ganz gewaltig. Wie übrigens auch die permanenten WordPress-Aktualisierungen, jedesmal wenn man einen Artikel schreiben möchte, muss erstmal die ganze Umgebung ausgeschaltet und aktualisiert werden.
Würden die Entwickler gründlicher arbeiten, wäre das sicherlich nicht so oft nötig…





Diese Seite gehört zur virtuellen Welt von Connie Müller-Gödecke. Hier experimentiere ich.
Thema war ursprünglich das Austesten von automatischen Übersetzungen und anderen Funktionalitäten, und da kommt dieses Thema wie gerufen. Der Bolschewismus war ja auch ein Experiment.